Die optimal flache Saitenlage beim Kontrabass und die Lernfähigkeit des menschlichen Gehirns

IMG_0394

Alter französischer Bass von Herrn Wilhelm

IMG_0396

Die Berliner Philharmoniker und der Französische Fünfsaiter von Michael Schneider

IMG_0393

Groove-it Michael Schneiders Französischer Fünfsaiter

Geht es noch flacher ? Das hängt davon ab, ob ich mit Druck spiele, presse und versuche mit Gewalt die Töne zu erzwingen. Spiele ich mit dem Armgewicht, dann kann ich ohne Arbeit und Druck einen satten sonoren Klang erzeugen. Sogar die 113 cm Mensur meines alten französischen Basses macht absolut keine Probleme, weder in der linken Hand, noch in der Bogenhand. Dabei habe ich dieses Instrument nur erwerben können, weil sein Vorbesitzer mit der grossen Mensur nicht mehr zurecht kam. Herr Gerigk, aus Köln, einer der Erfinder der Vibrationsentdämpfung hat mir gezeigt, dass es möglich ist einen Kontrabass so einzurichten, dass er an jedem Punkt auf dem Griffbrett gut spielbar ist, ganz gleich, welche Saiten  gespielt werden.

Gesagt, getan. Ein Kunde kommt mit seinem Fünfsaiter, lässt sich diese optimal-flache Saitenlage einrichten. Ruft am nächsten Tag an. Die tiefe H-Saite scheppert. Dann muss ich wohl noch einmal ran. Ach nein, jetzt weiss ich es, unterbricht er mich: ich muss nur nicht soviel drücken. Wegen Zufriedenheit habe ich deswegen nichts mehr von ihm gehört.

Dann wiederum ist das Gehirn ganz anderer Meinung als das Gefühl. Mir erzählt eine Kollegin, dass über mich geredet wurde. Aha, warum ? Ich habe einen Schüler, der hat seinen Bass bei dir einrichten lassen. Wenn ich die Pirastro Saiten drücke weiss ich nicht, ob ich schon gedrückt habe. Sagte es, ging nach Mannheim an ihre hohe Saitenlage und drückte weiter.

Ich wurde einmal krank, eine Kollege musste einspringen und  spielte das Weihnachtsoratorium auf meinem Bass. nach dem Konzert rief ich ihn an, wollte wissen ob alles gut gelaufen ist. ja , Klasse, hat Spass gemacht, besonders auf deinem Bass, der spricht so leicht an und lässt sich gut spielen. Ging wieder an seinen Bass und……………………..

I Cantori

I Cantori – die Sänger. Ein kleines Opernensemble für ganz grosse Operngefühle.
Eine Sopranistin – die begnadete Christiane Richter – führt Sie durch alle menschlichen Gefühle, weckt in Ihnen die Sehnsucht nach mehr.
Und die anderen Sänger ? Das ist Thomas Lemke, Bass. Als der Mann für alles gibt er bei Verdi den Tanzpartner, mimt den Chor oder singt mit unserer Solistin im Duett.
Weitere Sänger ? Ein Streichquartett – Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass – sowie Flöte und Klarinette. Kein grosses Orchester, aber alle sind sie Sänger auf ihren Instrumenten.
Holen Sie sich die grosse Oper in Ihr Haus, hochzeiten Sie mit uns, jubilieren Sie Ihr Jubiläum, oder was Ihnen noch einfällt.
Schenken Sie sich und Ihren Freunden einen unvergesslichen Abend.
Wie gesagt: Kleines Ensemble mit ganz grosser Oper.

„I Cantori“ wurde 2006 gegründet und musiziert in seiner heutigen Besetzung mit Christiane Richter (Sopran) und Thomas Lemke (Bass).
Beheimatet sind die Musiker in der Rhein-Neckar Region..
Nicht gebunden jedoch an regionale Wurzeln gastiert dieses Ensemble in ganz Deutschland.
Konzertreisen innerhalb Ost-Europas schließen sich an.
Das breitgefächerte Repertiore des Ensembles reicht von der Wiener Klassik über die Musik der Romantik bis hin zu den Kompositionen des Barock.
In zahlreichen konzertanten Aufführungen wie Kirchenkonzerten und Operngalas präsentiert das Ensemble mit einer großen Klangkultur ein vielfältiges Repertoire und eröffnet dem Publikum die Entdeckung eindrucksvoller Klänge der sakralen und weltlichen Musik.
Die Musiker wurden teils an Hochschulen sowie von namhaften Stimmbildnern und Gesangspädagogen ausgebildet, bis sie sich letztlich bei ihrem gemeinsamen neapolitanischen Maestro di canto lirico, fanden und sich die heutige Besetzung herausbildete.

Das Klaviertrio “ Trio con vivo “ mit Anna Schevchenko, Violine – Judith Bucher, Klavier – Michael Schneider, Violoncello.

Drei erfahrene MusikerInnen haben sich gefunden um für Sie zu musizieren. Komplette Konzertprogramme mit den Meisterwerken der Klaviertrio Literatur. Oder Musik in Auszügen und Teilen der von Ihnen gewünschten anspruchsvollen und gehobenen Klassik Unterhaltung. Von den grossen Bühnen dieser Welt kommen sie gerne in Ihr Reich um Sie dort nach Ihren Wünschen zu bereichern.

Das Klaviertrio:
Anna Shevchenko, Violine
Judith Bucher, Klavier
Michael Schneider, Violoncello

Anna Shevchenko wurde in Dnepropetrovsk, Ukraine geboren.
Mit 6 Jahren absolviert sie den ersten Unterricht und musiziert öffentlich. Schon als Kind hat sie verstanden, dass ihr Leben nur mit Musik erfüllt sein wird und dies ihr Glück bedeutet.
Am Prokofiev- Konservatorium in Donesk war sie Meisterschülerin von Prof. Evgenij Lebedev.
Nach Engagements in verschiedenen großen Symphonieorchestern ihrer Heimat, entdeckt sie ihre Liebe zum Jazz und tritt als Solistin  mit einer Jazz Big Band auf.
Seit 2007 tritt sie in Deutschland erfolgreich als Solistin mit klassischem und populärem Repertoire auf.
2013 Gründung der Musikschule ANNAVIO in Karlsruhe.
Gemeinsam mit Judith Bucher und Michael Schneider verwirklicht Anna im „ Trio con vivo „ ihren Traum einer intensiven Auseinandersetzung mit den Meisterwerken der Klavier-Trio Literatur.
www.annavio.de


Judith Bucher erhielt mit drei Jahren Klavierunterricht, seit 1991 bei Prof. Taneda an der HfM Karlsruhe sowie bei dessen Nachfolgerin Frau Maho Kaneko, Dozentin an der HfM Würzburg. Ab dem Jahr 2000 setzte sie ihre Studien bei Frau Prof. Sontraud Speidel an der HfM Karlsruhe fort.
Sie gewann Preise bei Jugend Musiziert, den Stuttgarter Mattheus Wettbewerb, sowie weitere Wettbewerbe in Schweden und Italien.
Zum Who’s Who ihrer Förderer gehören auch Prof. Eicher und Prof. Leygraf.
Neben ihren regen solistischen sowie kammermusikalischen Aktivitäten studierte sie Humanmedizin in Heidelberg, promovierte in der Heidelberger Neurochirurgie und beendet dort demnächst ihre Facharztausbildung.
In dem Ensemble „ Trio con vivo „ erfährt sie die Vollendung kammermusikalischer Konzentration auf das Wesentliche. Gemeinsam mit Anna Shevchenko und Michael Schneider findet ihre kammermusikalische Fabulierkunst die höchste Ausdrucksform.


Michael Schneider, Kontrabassist und Cellist, war Solobassist des Philharmonischen Orchesters Heidelberg und Mitbegründer des Weltmusik Ensembles „arkestra convolt“. Daneben widmet er sich als Solist wie im Ensemble der Verbreitung zeitgenössischer Musik und spielt Uraufführungen von Gegenwartskomponisten wie Olga Magidenko, David Loeb, Martin Georgiev und Maria Panayotova. Sein besonderes Interesse gilt dem Aufspüren von inspirierenden, energievollen Werken abseits des musikalischen Mainstreams.
Mit Judith Bucher und Anna Shevchenko verbindet ihn die Leidenschaft für das immer wieder neue, vitale und elementare Zueinanderfinden im musikalischen Dialog.

www.kontrabass-cello.de

Kontrabass Unterricht in Heidelberg: Genssler Saiten in Quintstimmung. Auch diese Facette des Kontrabasses bedient Michael Schneider.

Die leeren Saiten korrespondieren mit den leeren Cellosaiten im Oktavabstand. Das ergibt einen ganz neuen unisono Klang und eine ungewohnte Gemeinsamkeit in den Obertönen.  Der Tonumfang des normalen Fünfsaiters wird in dieser Stimmung auf vier Saiten komprimiert.

Ich frage mich immer noch, wie es der kanadische Bassist Joel Quarrington oder junge Studenten fertig bringen, in dieser Stimmung zu spielen, ohne die Basstechnik von Francois Rabbath. Ohne das „ Pivot „, die Krabbenrechnik  ( La marche en crabe) scheint es mir fast unmöglich.
Antworten hierauf gibt der Kontrabass Unterricht in Heidelberg von Michael Schneider.

Die Genssler Saiten in Quintstimmung sind noch weicher als die für die Quartstimmung ( fünf Saiten auf vier reduziert ). Diese Saiten wurden für Francois Rabbath entwickelt und heissen dementsprechend auch “ Rabbath-Saiten“. Ich habe für mich herausgefunden, daß  sie mit einem Cellobogen  noch brillanter und fokussierter klingen als mit einem Bassbogen, der meines Erachtens eine viel zu breite Streichfläche hat.

Mit dem Tonart-Orchester Heidelberg habe ich im Frühjahr 2012 das Carmen-Kontrabasskonzert von Frank Proto aufgeführt und hatte mit diesen Saiten und dem Cellobogen keine Probleme dem großen Orchester Paroli zu bieten.
Auch zu diesem Thema bietet der Kontrabass Unterricht in Heidelberg von Michael Schneider hilfreiche und erklärende Unterstützung.

Sowohl in Quart- als auch in Quintstimmung reduziert sich der Kraftaufwand des Drückens der Saiten in Richtung Null. Das verschafft mir Zeit und Spielraum mich “ spielerisch “ dem Pivot und der Krabbentechnik zu widmen. Den Bogen halte ich oft nach heue angesagter Barock-Technik nicht mehr am Frosch, sondern in Richtung ein Drittel des Bogens. Ich reduziere damit noch einmal das Gewicht und je weniger ich drücke gewinne ich nicht nur einen schönen Ton, sondern erreiche ohne Kraft eine enorme und klare Lautstärke, die ich früher nur mit viel Kraft und Drücken erzeugen konnte. Klanglich fühle ich mich heute jedoch viel wohler.
Antworten bekommt jeder Interessierte im Kontrabass Unterricht in Heidelberg bei Michael Schneider.